Neuigkeiten


...wird es mindestens einmal im Monat geben. Dann wird hier bekanntgegeben, welche Biere fertig sind, wo Veranstaltungen mit Brauwerkstattbier sind, usw.



    Morgen, am 11.10. findet der vorletzte Abendmarkt dieser Saison statt. Am Hahn gibt es Preußen Alt und das Punk Rock Pale Ale im neuen Gewand. Kräftiger mit Simcoe und Barbe Rouge gehopft, dafür mussten Cascade und Amarillo weichen. Das Ergebnis ist ein Pale Ale das schon im Geruch verheißt, was schließlich am Gaumen passiert: Schöne exotische Fruchtnoten, angeführt von Maracuja, und abgerundet durch eine angenehme Bittere. Der Abendmarkt beginnt wie immer um 16 Uhr. Ab 16 Uhr soll es auch fast gänzlich aufhören zu regnen. Traut euch! :-)


    24.09.2019

    Der Flaschenverkauf wird auf den 02.10. verschoben. Leider schaffe ich es terminlich nicht eher, da drei Sude abgefüllt bzw. umgedrückt werden müssen.

    Zum Abendmarkt am 27.09. habe ich Preußen Alt und falls es bis Freitag ausgereift ist, auch mein Grünhopfenbier am Hahn.


    11.09.2019

    Der nächste Abendmarkt findet leider erst am 27.09. statt, da am kommenden Wochenende Stadtfest ist und dadurch kein Abendmarkt angesetzt ist.

    Alldieweil blieb und bleibe ich nicht untätig und habe unter anderem neue Biere gebraut; zuletzt das Grünhopfenbier wie vergangenes Jahr. Über 3 Pfund der Hopfensorte "Opal" aus eigenem Anbau sind frisch gepflückt bei Kochende in die Würze gewandert. So erhält das Bier ein unvergleichlich blumiges Aroma. Der frisch geerntete Hopfen muss innheralb weniger Stunden in den Sud gegeben werden, da er sehr schnell oxidiert. Somit ist es vielen Brauereien nicht möglich Grünhopfenbier  zu brauen, weil kein frischer Hopfen vor Ort verfügbar ist und Transportwege zu lang oder teuer wären.

    Flaschen werde ich zum 25.09. abfüllen. Die Biere müssen noch zwei Wochen reifen und ich werde sie dann erst in die Flasche bringen. Mehr zum Thema nächste Woche hier.





    02.07.2019


    Gestern habe ich ein hoffentlich leckeres Wit gebraut. Es war eine ziemliche Sauerei, da ich während des Hopfenkochens den Deckel des Kessels abnehmen musste um einen Gewürzsack in den Sud zu geben. Um den Kessel herum kann man die übergelaufenen Würzereste sehen; hochkonzentriertes Zuckerwasser, ein Superkleber, den man zügig beseitigen sollte.

    Das Beste kommt aber immer zum Schluss! Konditormeister Heinz Perrar, Inhaber und Betreiber des "Schlaun-Café" in Nordkirchen, kam vorbei, holte sich ein paar Kilo Treber ab und hat damit dieses schöne Treberbrot gebacken.



    Der Treber (auch: die Treber) sind die anfallenden Rückstände des Malzes und werden nach dem Maischprozess von der Würze (dem späteren Bier) getrennt. Da Treber in großen Brauereien in rauhen Mengen anfällt, wird er als nährstoffreiches Viehfutter gerne verwendet.

    Aber auch zum Brotbacken eignet sich Treber hervorragend. Treber ist proteinreich, der (Rest-)Malzzucker hebt den Brotgeschmack hervor und es sind noch reichlich Vitamine und Enzyme vorhanden, da die Maischearbeit meist zwischen 70 und 78°C beendet wird.

    Wer selbst mal Treberbrot zu Hause backen möchte, kann mich gerne bezüglich frischen Trebers ansprechen.





     Erntefrischer Grünhopfen aus Lüdinghausen kurz vor Zugabe zur Bierwürze.